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Zur Historiker-Debatte über die Trotzki-Biographie von Robert Service
Der britische Historiker Robert Service hat eine neue Biografie von Leo Trotzki veröffentlicht, die das Ziel verfolgt, den revolutionären Marxisten und Gegner Stalins persönlich und politisch zu diskreditieren.
Service greift dabei auf Verleumdungen und Geschichtsfälschungen zurück, die bereits Stalins Propagandamaschine eingesetzt hatte, um die Liquidierung Trotzkis sowie Zehntausender seiner Anhänger zu rechtfertigen. Sein Buch ist – in den Worten des bekannten Historikers Hermann Weber – »keine Streitschrift, sondern eine Schmähschrift«.
Vierzehn Geschichts- und Politikwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in einem Brief an den Suhrkamp Verlag gegen die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe der Trotzki-Biographie von Robert Service gewandt.
Die Empörung der Arbeiter, die an den Protestaktionen in Plauen und Wiesbaden teilnahmen, richtete sich nicht nur gegen die Geschäftsführung und den Insolvenzverwalter. Viele übten auch deutliche Kritik an der IG Metall.
Die weltweite Krise des Kapitalismus hat 2011 zu gewaltigen sozialen Umbrüchen geführt. 2012 wird diesen historischen Trend nicht nur fortsetzen, sondern ganz erheblich verstärken.